Misanthropenwald

Kartoffel des Grauens

with one comment

Allgemein bekannt ist es, dass grausame Menschen aus der Pfalz stammen. Menschenschinder und –hasser, allesamt. Diejenigen, die in die Pfalz ziehen, tun dies nur, um dort dahinzuvegetieren und diabolische Pläne zu schmieden. Aus der Pfalz kam noch nie etwas Gutes. Helmut Kohl kommt aus der Pfalz. These bestätigt.

Nur in der Pfalz gibt es eine ganze Firma, die Komplotte schmiedet, durch harmlos aussehende Passagierflugzeuge Chemikalien versprühen lässt und Wechselkurse sowie Regierungen manipuliert: BASF

BASF, das steht für Badische Anilin- und Sodafabrik. Was so harmlos nach Badensern und Limonade klingt, trachtet in Wahrheit nach der Weltherrschaft. Dazu nutzt die BASF den perfidesten Weg, der nur denkbar ist. Sie vergiften unsere Lebensmittel, um uns zu gefügigen, willigen Sklaven zu machen!

Die kühne Verschwörung trug den Decknamen „Amadea“ und beschränkte sich zunächst auf des Deutschen liebste Speise, die Kartoffel. In geheimen Labors züchteten morallose Wissenschaftler Todesknollen; Kartoffelgene kreuzten sie mit der DNA von Hitler. Aus harmlosen Kartoffeln wurden tödliche Vernichtungsmaschinen.

Unscheinbar sehen sie aus, die Massenvernichtungskartoffeln der BASF

Nachdem die Superkartoffeln die Testphase erfolgreich absolviert hatten, gab die finstere, ominös-unbekannte BASF-Führung grünes Licht zur Massenproduktion. Die nächste Phase von Operation Amadea sollte zunächst in Schweden stattfinden, einem größtenteils von Elchen besiedelten Teil Nordeuropas, wo die Frankensteinkartoffeln unbeobachtet angebaut werden konnten.

Doch die Produktion flog auf. Überraschenderweise fanden die sonst äußerst behäbigen, wenn nicht gar tumben Schweden heraus, dass etwas faul sei, im Staate Dänemark. Sie untersuchten einige der Kartoffelpflanzen die so ungewöhnlich aggressiv zu sein schienen und ihre Artgenossen fraßen. Dabei entdeckten die Schweden, dass man ihnen Terrorerdäpfel in die Beete gesetzt hatte.

Der Plan platzte, die BASF muss ihre Killerkartoffeln nun einstampfen und damit ist nicht Kartoffelbrei gemeint; nein. Die gesamte Ernte der lethalen Äädäppel muss vernichtet werden. Die BASF beteuert, es handele sich um eine Verwechlung der Sorten, dass die Attentäterkartoffeln unter Schwedens Erde gewandert sind.

Doch die BASF läge nicht in der Pfalz, wenn sie nicht schon neue Pläne für die Weltherrschaft ausklügeln würde. Aber freut euch nicht zu früh, Pfälzer! Wir beobachten euch!

Freut euch nicht zu früh…

Advertisements

Written by Quax

24. September 2010 um 23:05

Veröffentlicht in Wirtschaft

Tagged with , , , ,

Eine Antwort

Subscribe to comments with RSS.

  1. großartig!

    sag mal wie lange hast du an dem bild in paint gebastelt? ;)

    noart

    27. September 2010 at 00:30


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: