Misanthropenwald

Raue Zeiten, in denen wir leben

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Blättert und zappt und klickt und querliest man in den Medien so rum, dann weiß man: ich kann man morgen schon aufwachen und dabei tot sein! Darüber sind sich alle einig, nur die Gründe können unterschiedlich sein. Es gibt nämlich zwei Topkandidaten, die sind heiße Anwärter auf die Katastrofe des Jahres 2010.

Alle könnten wir zu staub zerfallen. Nicht weil’s dem Herrgott gerade so beliebt, sondern weil Korea. Da ganz rechts an der Welt geht die Luzi ab, da brennt die Hütte. Sprichwörtlich und bildlich. Nordkoreanische Artillerie ebnete vor einigen Tagen eine südkoreanische Insel ein. Daaaaas war unter Umständen keine allzu gute Idee, wir werden sehen. Wenn beide Seiten vernünftig bleiben, dann passiert vielleicht nichts. Auf der anderen Seite haben wir Nordkorea und seine Heiligkeit Kim Jong ll. Er ist der Sohn von Kim Jong I. Er ist vermutlich totkrank und/oder tot und hat damit bereits jenen Zustand erreicht, der uns noch bevorsteht.

Wie dem auch sei, in Pjöngjang rappelt der Karton, man lässt die Muskeln spielen. Die Märkte, die im Moment gegen Spanien, Portugal und Italien spekulieren, lassen schon Wetten laufen, ob Nord- oder Südkorea den Jahreswechsel noch erleben wird. Wenn sich die Lage weiter zuspitzt, könnte uns eine fehlgeleitete, mit Atomen aufmunitionierte Rakete von den Weihnachtsmärkten pusten. Beten wir, dass es so weit nicht kommt.

Doch zu wem beten! Welcher Gott ist der richtige! Alle glauben, die Antwort zu wissen. Zum Beispiel Islamisten. Mit dieser Ellipse wäre die Überleitung zum zweiten potentiellen Sterbegrund geschafft. Der Terrorismus steht ja vor den Türen unserer Flughäfen und Bahnhöfe, gemeinsam mit dicken, beschusswesteten Maschinengewehrpolizisten, die eine klare Botschaft ausstrahlen: Wenn wir einen Selbstmordterroristen sehen, ballern wir ihm den Sprengstoff vom Leib.

Vielleicht wird’s auch kein Selbstmordattentäter, der via Autoentleibung sich und seine Umgebung einäschert, sondern ein ordinärer Kofferbomber. Und mit etwas Glück werden das ähnlich hochwertige Sprengsätze wie das Billigzeug, was aus Namibia gekommen wäre, wenn’s nicht eine Attrappe gewesen wär‘.

Wie wahrscheinlich ist nun was? Dass Nordkorea überhaupt Raketen hat, die bis nach Deutschland fliegen können, es sei denn, das nördlichere Korea besetzt Polen. Aber das wäre historisch gesehen nicht deren Bier. Also Korea eher mehr so nein.

Terror an Bahnhöfen und Flughäfen. Viel Polizei. Wenn ich Terrorist wäre, was ich nicht bin, also kein Grund, diesen Blog in die Vorratsdatenbankspeicherung einzubeziehen, also wenn ich einer davon wäre, würde ich doch keine Bahnhöfe sprengen (außer den von Stuttgart vielleicht, aber das erledigt der Staat ja schon), sondern Autobahnen. Das würde den Deutschen doch viel mehr treffen! Deswegen fordere ich: Mehr bewaffnete Polizisten auf Deutschlands Autobahnen!

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Written by Quax

25. November 2010 um 21:53

Veröffentlicht in Politik

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