Misanthropenwald

Archive for Dezember 2010

Türchen Nummer Vierundzwanzig

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Weihnachten, da wird gesungen, gesoffen, gehurt und gelacht. Wir haben uns aber nur unterhalten und zwar über das vergangene Jahr. Zu euer aller Freude lief dabei – wie zufällig – ein Mikrofon. Also seid beschenkt mit dem letzten Podcast des Jahres! Und haltet durch! Der Beitrag wird besser, je länger er läuft!

Öffnen wir mit einem EIGENWERBUNG Türchen Nummer Vierundzwanzig.

Guttenberg haben wir absichtlich rausgelassen. Wir sind ihm immer noch böse, dass wir nicht nach Afghanistan eingeladen wurden.

Türchen Nummer dreiundzwanzig

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Weihnachten gibt’s nur ein’n Gedanke / Geschanke! Geschanke! Doch wer bringt die tollen Präsentelein und legt sie unter die nadelnde Nordmanntanne, ehe sie Feuer fängt?

Öffnen wir mit einem Knallen also Türchen Nummer dreiundzwanzig!

Das ist ja schon eine Frage, die fast so alt ist wie Weihnachten selbst. Welches real existierendes Wesen bringt an Weihnachten die Geschenke? Der Weihnachtsmann oder das Christkind? Ein dicker, bärtiger Mann oder ein mageres, ausgebeutetes Kind?

Eine Gewissensfrage.

Der Weihnachtsmann ist die symbolgewordene Geißel des Konsumkapitalismusses. Trotz seines roten Sozialistenmützchen fliegt die fette Sau herum, bricht in fremde Häuser ein, rutscht durch Kamine und verdreckt die ganze Wohnung mit Asche. Dann will das Arschloch noch ein Glas Milch (ruhig mit einem Schluck Schnaps), sonst kotzt der dir die Bude voll.

Das Christkind ist, wie der Name schon sagt, nur ein Kind! Und vermutlich auch noch ein weibliches Kind, was da zur Arbeit gezwungen wird. Niemand sonst. Nur irgendso’n Engel. Sonst gibt’s niemanden. Der Weihnachtsmann hat wenigstens noch Rentiere und Elfen, aber das Christkind? Nichts. Nur Flügel, Heiligenschein und ein Nachthemd.

Es ist ein Kreuz mit den Geschenkebingern! Am besten ist, man lässt den Osterhasen die Geschenke bringen und damit’s keine Verwirrung gibt, nennt man ihn einfach Weihnachtshasen. Dann läuft alles sehr geschmeidig und Geschenkmeister Lampe kann am Ende noch köstlich verspeist werden, zum Beispiel mit Knödeln und Rotkohl.

Written by Quax

23. Dezember 2010 at 00:00

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Türchen Nummer zweiundzwanzig

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Weihnachten, Winterzeit! Überall liegt toller Schnee und man kann Schneeballschlachten Schneeballfriedensmissionen machen! Das macht aber nur Spaß, wenn man nicht andauernd eingeseift wird.

Öffnen wir mit einem Zetern also Türchen Nummer zweiundzwanzig!

Eigentlich geht’s uns doch gar nicht so schlecht. Gut, der Schnee macht uns ein bisschen zu schaffen, die Bahnen kommen unwesentlich später als ohnehin schon und statt Winterreifen bräuchte man Kufen – aber dafür sinkt die Arbeitslosigkeit, weil Hartz-IV-Empfänger sich die Heizkosten nicht mehr leisten können und, was besonders toll ist, unsere Schüler sind nicht mehr ganz so doof wie vor fünf Jahren noch! Deutschland wird wieder klüger. Und das hat Auswirkungen. Im Schulfach „politische Gesinnung“ wurde überraschend festgestellt, dass Migrantenkinder auf dem gleichen Bildungsstand sind wie Deutschkinder. Politische Bildung funktioniert, das zeigen auch die Umfragen. Wie sonst wäre es zu erklären, dass die FDP in Umfragen bei nur noch 3% liegt?

Written by Quax

22. Dezember 2010 at 00:01

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Mal so eingestreut, Wissenschaft

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Heute Morgen war Mondfinsternis. Toll, wa? Wer hat versucht, sie zu sehen? Niemand, denn es waren ja zu viele Wolken am Himmel.

Das ist schon faszinierend, so eine Mondfinsternis. Sonnenfinsternis kennt ja jeder, wenn der Mond sich vor die Sonne schiebt. Bei der Mondfinsternis ist es natürlich andersrum.

Bei einer Mondfinsternis schiebt sich die Sonne vor den Mond.

Written by Quax

21. Dezember 2010 at 21:39

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Türchen Nummer einundzwanzig

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Weihnachten, nirgendwann sonst sieht man so viel Kitsch auf einem Haufen. Dabei gibt es doch auch schöne, tiefsinnige Kunst!

Öffnen wir mit einem Leuchten also Türchen Nummer einundzwanzig!

Written by Quax

21. Dezember 2010 at 00:04

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Türchen Nummer zwanzig

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Weihnachten, Ferienzeit! Man geht Verwandte besuchen oder lässt sich besuchen. Auch wenn’s dieses Jahr wohl nichts wird mit dem Besuch der buckligen Verwandschaft, denn es fahren momentan so viele Züge wie es Grad Celsius hat: Minus vier.

Öffnen wir mit einem Bibbern also Türchen Nummer zwanzig!

Die Bahn kommt – oder sollte kommen, denn sie tut es nicht. Inzwischen hat die Bahn sogar hochoffiziell von Zugfahrten abgeraten. Ein Rat, den man auch im Sommer hätte beherzigen können.

Das alles wegen Schnee! War es denn wirklich so überraschend, dass es im Winter kalt werden könnte und dass man mit Schnee konfrontiert werden wird? Und davor zieht die Bahn jetzt resignierend ihren Hut und lässt kaltem Wasser den Vortritt. Wenn Züge fahren, dann nur noch im Schneckentempo, das heißt langsamer und damit noch verspäteter als ohnehin schon.

Damit hat General Winter das geschafft, was ein Battalion islamistischer Terroristen nicht vermochte: den gesamten Zugverkehr der Republik lahmzulegen. Generell ist die Enttäuschung ja gewaltig. Ende November hat man uns Chaos und Terror versprochen, die Weihnachtsmärkte seien noch unsicherer als die Bahnhöfe weil der Muselmann ja alles ungläubige in Sichtweite weghaut. Nichts, nichts, gar nichts war! Keine Explosion im Bahnhof, kein Attentat auf dem Weihnachtsmarkt, ja nicht einmal ein herrenloser Koffer hat’s zur medialen Eilmeldung gebracht.

Terroristen und Bahn – beide absolut unzuverlässig!

Written by Quax

20. Dezember 2010 at 00:04

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Türchen Nummer neunzehn

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Weihnachten, das ist die Zeit, in der man gerne mal die Krippe bekommt, weil es so kalt ist. Andere stellen sich eine Krippe in die Wohnstube oder vor das bausparfinanzierte Eigenheim. Die Krippe und das kleine Jesuleinkindchen und Maria und Joseph und die heiligen drei Könige und die Hirten und wilde Tiere! Herzallerliebst.

Öffnen wir mit einem Jauchzen also Türchen Nummer neunzehn!

Jeder liebt Krippen! Wie könnte man auch nicht? Kleine Figürchen und eine größere Holzhütte, die den Stall darstellt, alles hübsch dar- und hingestellt. Weil Krippen so unheimlich beliebt sind, gibt es sie in allen Größen und Variationen. Und das missfällt dem Herrn, sagen die Berufsspielverderber der katholischen Kirche.

Besonders angetan sind die Herren Kuttenträgern von einer Krippe aus einem Versandhandel, in der alle Figuren Elche sind. Die drei Kings sind Elche, Maria is’n Elch, Joseph is’n Elch und Jesus ist auch ’n Elch. Der Heiland als Elch, das ist natürlich sehr geschmacklos, schließlich ist der Elch im Christentum ein unreines Tier. Elche und Pinguine und Eisbären. Und weil diese Krippen alle so ungeheuer verletzend sind, hier nun eine wundervolle Krippenalternative für zum Selberbauen:

Maria, Joseph und das kleine Jesulein. Daneben die heiligen drei Könige. Das kann man erkennen.

Written by Quax

19. Dezember 2010 at 00:05

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