Misanthropenwald

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Written by Quax

28. März 2011 at 00:41

Veröffentlicht in Blödsinn, Politik

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Obacht, Wähler!

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Heute wird in drei Bundesländern gewählt, nämlich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz jeweils ein Landtag und in den dunklen Wäldern Hessens findet eine Kommunalwahl statt. Zeit, mal kurz Warnungen rauszugeben, was man da eigentlich wählt, drum:

Wer CDU wählt, wählt Atomkraftwerkslaufzeitverlängerungen und andere lange Wörter!

Wer die Grünen wählt, wählt Angriffskriege!

Wer die SPD wählt, wählt die SPD!

Wer die FDP wählt, schmeißt seine Stimme weg!

Wer die Linkspartei wählt, dem kann man nur zu seiner vernünftigen und wohldurchdachten Entscheidung gratulieren!

Wer überhaupt nicht wählen geht, bekommt in ein paar Jahren nochmal Gelegenheit dazu! 

 

Soweit sogut. Heute abend wird sich herausstellen, in welche Richtung der Misanthropenwald die Wahl entschieden hat.

Written by Quax

27. März 2011 at 13:20

Terra incognita

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Es wird niemand mitbekommen haben, weil momentan lybysche Rebellen japanische Reaktoren kühlen wollen – oder so. Man kommt ja ganz durcheinander bei den vielen Topeilmeldungen und Liveticker zu Katastrophe und Krieg. Jedenfalls, ein Ereignis wird sträflich vernächlässigt. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Und die ist morgen! Eiderdaus, wer hätte das gewusst? Niemand, vermutlich nicht einmal die Anhaltiner selbst. Generell, was weiß man schon von diesem dunklen, bewaldeten Gebiet im Herzen Deutschlands?

Von Stendal bis nach Zeitz, vom Harz bis nach Wittenberg erstreckt sich Sachsen-Anhalt. Ein Land, das nur existieren darf, weil weder Brandenburg noch Sachsen es wollten. Die Hauptstadt Sachsen-Anhalts ist Magdeburg. Eine Stadt, in der mit Sonnenuntergang die Bürgersteige hochgeklappt werden und die Deiche der Elbe geöffnet, um die Straßen zu fluten. Magdeburg, eine Stadt, die noch nie einen großen Geist hervorgebracht hat – im Gegenteil. Könige und Kaiser zogen sich zum Sterben nach Magdeburg zurück. Eine Hauptstadt wie ihr Bundesland. Irgendwie alt und doch unbenutzt. Waghalsige Verschwörungstheoretiker sprechen Sachsen-Anhalt eine Bevölkerung von ca. zwei Millionen zu, davon über 85% Renter. Die restlichen 15% bereiten sich auf die Reise zu ihren Ahnen vor.

Karge Felssteppen und schroffe Tannenwälder sind das Markenzeichen des touristisch wie infrastrukturell vernachlässigten Gebietes an Elbe und Mittellandkanal. Seine wenigen Bewohner hausen in Dörfern aus Strohhütten, vor allem im Süden des Landes. Die größte Stadt ist Halle, auch bekannt als Nordleipzig, mit etwa 200.000 Rentnern. Die zweitgrößte ist die Hauptstadt Magdeburg, die eingehends schon genug beleidigt dargestellt wurde. Wichtigstes Gebäude Magdeburgs ist die Dorfkapelle, in der einige wichtige Menschen verendeten und bestattet wurden.

Sachsen-Anhalt tauchte zum ersten Mal 1990 auf, als der Bundesverkehrsminister beim Bau der Autobahn A2 von Hannover nach Berlin erschreckt feststellen musste, dass Brandenburg nicht an Niedersachsen grenzt (außer im Norden ein bisschen). Eilends wurden den heruntergekommenen Behausungen an Elbe und Elster Städtenamen gegeben, der Solidaritätszuschlag auf das neu gefundene Bundesland umverteilt. Wahlkreise und ein Landesparlament in Magdeburg wurden eingerichtet und Wahlen abgehalten. Unbestätigten Gerüchten zufolge regiert in Sachsen-Anhalt die CDU mit einer kommunistischen Splitterplattform namens „SPD“.

Morgen wählt die schwindende, durchschnittlich 63-jährige sächsisch-anhaltinische Bevölkerung ein neues Landesparlament. Zur Wahl stehen CDU und SPD, Grüne, FDP und Linkspartei, zwei weitere kommunistische Parteien, eine rechtsextreme, die Sarazzistische Partei (kein Scheiß!) und eine Spaßpartei (sog. Piraten) und einige unbedeutende mehr. Der Ausgang der Wahl ist bundespolitisch völlig bedeutungslos, denn Sachsen-Anhalt besitzt im Bundesrat kein Stimmrecht.

International ist das Bindestrichbundesland mehr gefürchtet denn geliebt, was vor allem an der gefährlichen Tierwelt (Wölfe, Bären, Senioren, Tyrannosaurus Rex) und dem unwirtlichen, für den Ackerbau völlig ungeeigneten Boden liegt. Alle europäischenVerkehrswege von Ost nach West führen entweder über Mecklenburg-Vorpommern oder Thüringen und Sachsen. Das Fehlen von Flughäfen und Funkmasten macht das Überfliegen Sachsen-Anhalts zu einem unmöglichen Unterfangen, bereits 17 Flugzeuge, darunter vier Transall-Maschinen der Bundeswehr, gingen im Bermudadreieck Europas (Stendal-Naumburg-Wittenberg) verschütt.

Sachsen-Anhalt gibt sich betont unauffällig, es ist kein Schwergewichtsbundesland wie Bayern oder Baden-Württemberg, nicht einmal ein Schmuddelkindbundesland wie Bremen oder Berlin. Ja nicht einmal ein gemütliches Saufland wie Thüringen oder Rheinland-Pfalz und auch kein schrulliges Kultland wie das Saarland oder Sachsen. In Sachsen-Anhalt gehen die Uhren anders. Nämlich rückwarts.

Written by Quax

19. März 2011 at 14:13

Veröffentlicht in Blödsinn, Politik

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Türchen Nummer Vierundzwanzig

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Weihnachten, da wird gesungen, gesoffen, gehurt und gelacht. Wir haben uns aber nur unterhalten und zwar über das vergangene Jahr. Zu euer aller Freude lief dabei – wie zufällig – ein Mikrofon. Also seid beschenkt mit dem letzten Podcast des Jahres! Und haltet durch! Der Beitrag wird besser, je länger er läuft!

Öffnen wir mit einem EIGENWERBUNG Türchen Nummer Vierundzwanzig.

Guttenberg haben wir absichtlich rausgelassen. Wir sind ihm immer noch böse, dass wir nicht nach Afghanistan eingeladen wurden.

Türchen Nummer siebzehn

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Weihnachten, da vergisst man Freund- und Feinschaften und liegt sich in den Armen. Hort solcher Freundseligkeiten wird Stuttgart bald sein müssen, denn in Baden-Württemberg wird nächstes Jahr gewählt, im Superwahljahr 2011.

Öffnen wir mit einem Dröhnen also Türchen Nummer siebzehn!

Das große Koalitionsglücksrad! Wenn am Sonntag (bzw. Sonntag vor zwei Wochen) in Stuttgart-21-Land Wahl gewesen wäre, dann sähe das Ergebnis so aus:

  • CDU: 39%
  • SPD: 18 Prozent
  • Grüne: 28 pro Zehnt
  • FDP: 5 von Hundert
  • Linke: s. FDP

Was wären da für Koalitionen möglich?

Die Tigerentenkoalition könnte mein Landesfürst Stefan I. Mappus nicht fortsetzen, denn das wären nur 44% (neununddreißig plus fünf gleich vierundvierzig), aber man braucht ziemlich genau 50%, für zum regieren.

Eine Fußgängerampelkoalition aus SPD und Grüne könnte alleine auch nicht regieren, sondern müsste sich entweder um die FDP zu einer Kreuzungsampelkoalition erweitern oder aber die Linkspartei ins Boot holen. Da das allerdings allesamt Kommunisten und/oder alte SED-Mitglieder sind, fällt das so flach wie ein Bahnhofsbaustopp.

Eine Bronchitiskoalition aus CDU und Grünen wäre möglich. Dass Schwarz und Grün super miteinander können, hat Hamburg gezeigt, wo aus Lustlosigkeit zuerst der Bürgermeister und dann die Grünen hingeschmissen haben. Grüne Kernthemen, wie die Elbvertiefung oder Hafen City, der Stadtteil ohne arme Menschen, wurden mehr so durchwachsen durchgesetzt.

Denkbar und ebenso realistisch wie beängstigend ist die Brandwundenkoalition aus CDU und SPD. Dann könnte Mappus weiter durch’s Ländle möppeln und hätte im Grunde keinen Koalitionspartner. Denn wo die FDP rumschreit und die Grünen ja eh gegen alles sind, macht die SPD merkelsches Nichts.

Aber vielleicht geht die CDU ja auch ganz neue Wege und macht mit der FDP eine Koalition, was nicht ganz so weltbewegend ist – na, höchstens bewegend Richtung Untergang -, und angelt sich noch die Linkspartei. Die Giftkäferkoalition! Es wird ein Spitzensteuersatz eingeführt, aber nur für arme Menschen, die gegen Atomkraft sind. Oder so.

(Quelle aller Daten)

Written by Quax

17. Dezember 2010 at 00:27

Veröffentlicht in Adventskalender

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Türchen Nummer zehn

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Weihnachten hat überhaupt nichts mit Wahlen zu tun. Apropos Wahlen! Vielleicht gibt es demnächst Neuwahlen, denn eine kleine, populistische Partei geht nach Karlsruhe. Und jeder, der Karlsruhe kennt, weiß: da geht man nicht einfach so hin!

Öffnen wir mit einem Bellen also Türchen Nummer zehn!

2009 war es, da stand die Partei „die PARTEI“ vor dem Bundeswahlausschuss. Der Bundeswahlleiter wollte die einzige Partei der extremen Mitte nicht zur Wahl zulassen, aus niederen Beweggründen. Der Bundeswahlleiter genoss sichtlich die Macht, die er nun besaß und schubste die kleinen Parteien herum. Denn wenn keine Wahlen anstehen, dann ist der Mann zuständig für die Büroklammerbestellungen im Innenministerium. Der letzte Mann, so Bundesvorsitzender Sonneborn gegen Ende des Wahlausschusses, der so undemokratisch mit kleinen Parteien umgesprungen ist, wurde 1946 von einem alliierten Militärtribunal hingerichtet.

Dieses Ausleben sadistischer Neigungen eines CDU-Parteisoldaten hatte zur Folge, dass die PARTEI nicht zur Wahl zugelassen wurde, voraufhin Sonneborn Beschwerde einlegte. Bundestagspräsident Lammert (CDU, klar), schmetterte die Beschwerde ab – in der CDU hält man halt zusammen.

Also muss die PARTEI nun nach Karlsruhe. Führende Staatsrechtler, darunter auch ein ehemaliger Verfassungsrechtler, geben der schmierigen Partei Recht. Die Chancen stehen nicht übel, dass das Bundesverfassungsgerichtsurteil lautet: Neuwahlen!

Doch was hätte das für Auswirkungen?

Im Moment haben wir eine Koalition aus CDU/CSU und FDP. Die FDP erhielten 2009 ca. 14% der Stimmen, das ist ziemlich viel. Im Moment liegt die FDP in den Umfragen bei etwa 4%. Das heißt, wenn die PARTEI in Karlsruhe Erfolg hat, dann gibt’s Neuwahlen. Und wenn’s Neuwahlen gibt, dann bekommt die FDP so um die 4%. Und dank der Fünf-Prozent-Klausel würde das bedeuten: Tschö FDP. War nett mit dir.

Written by Quax

10. Dezember 2010 at 00:40

Veröffentlicht in Adventskalender

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Ab heute gilt’s

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Noch ein paar Stunden, dann ist es soweit. Dann haben wir ein neues Staatsoberhaupt und das Schreckensregime des Bremer Jens Böhrnsen, der das Amt völlig undemkoratisch seit Köhlers Abgang an sich gerissen hat, ist vorüber.

Noch ein paar Stunden, dann wissen wir, wessen Portait bald in den Amtsstuben hängt: Entweder das edle Antlitz des Herrn Gauck oder das seifige Lappengesicht vom Christian.

Oh, hoffentlich hoffentlich hoffentlich werden einige Abgeordnete von CDU und FDP vom Funken der Vernunft durchzuckt (bei der CSU habe ich diese Hoffnung aufgegeben), dass sie den richtigen Kandidaten wählen, nämlich nicht Wulff.

Eigentlich müsste es reichen, wenn’s in den dritten Wahlgang geht. Denn dann ist keine absolute Mehrheit mehr notwendig, um Buprä zu werden, sondern dann kriegt derjenige den Zuschlag, der die meisten Stimmen hat. Und hoffentlich hoffentlich hoffentlich rückt die Linkspartei bis dahin von ihrer stasiphilen Linie ab und zieht ihre Halbkandidatin zurück – und wählt geschlossen Gauck, um Hindenbu Wulff zu verhindern.

Drücken wir dem wahren Bundespräsidenten mal die Daumen. Wenn’s klappt, hören wir das ja von der Ferne. Jubelschreie, Vuvuzelagetröte, Autokorso.

Wenn nicht, können wir schon mal anfangen, die Flaggen wieder reinzuholen.

 

Nachtrag 1, 14:23 Uhr: Wulff im ersten Durchgang gescheitert – berichtet SPON. Erste Hürde zum richtigen Bundespräsidenten ist genommen!

Nachtrag 2, 14:33 Uhr: Jaja, Niebel. Jetzt heißt es: „das war ja abzusehen“ – aber vorher wurde noch rumgegroßkotzt, dass Wulff im ersten Wahlgang durchkommt.

Nachtrag 3, 14:36 Uhr: Das sollte eigentlich kein Liveticker werden, aber wenn ich schonmal dabei bin…

Nachtrag 4, 14:38 Uhr: Wie niedlich, Brüderle verweist darauf, dass Roman Herzog auch erst im dritten Wahlgang gewählt wurde. „Das war keine Klatsche“ – natüüürlich!

Nachtrag 5, 14:40 Uhr: Westerwelle sagt, dass die FDP geschlossen im zweiten Wahlgang Wulff wählen will – wie sie es schon im ersten gemacht hätten – Haha, bitte so geschlossen weitermachen, dann kann Wulff in Niedersachsen bleiben.

Nachtrag 6, 14:43 Uhr: Jubel gab’s vor dem Reichstag bei der Verkündung des Ergebnisses. Public Viewing zur Präsidentenwahl, eine feine Sache. Außernreporter der ARD mit den Public Viewern überfordert.

Nachtrag 7, 14:45 Uhr: FDP-Mann aus Schleswig-Holstein gibt CDU die Schuld für den zweiten Wahlgang. Ich bin gerade aufs äußerste zufrieden.

Nachtrag 8, 14:48 Uhr: O MEIN GOTT! O MEIN GOTT! Journalist spricht davon, dass „Polen offen“ sei! Ich freue mich auf die Twittermeldungen, es ist mir ein innerer Reichsparteitag.

Nachtrag 9, 14:50 Uhr: Linke zickt immer noch rum, Gauck sei unwählbar. Ganz im Gegensatz zu Wulff, ja? Ja? Ja? Kommt schon! CDU-FDP abzuwatschen ist schöner als der eigene Stolz!

Nachtrag 10, 14:53 Uhr: Stoiber hat sich schon auf drei Wahlgänge eingestellt. Da spricht der Optimismus, gnihihi!

Nachtrag 11, 14:55 Uhr: Zypries grüßt das Internet, aber das Internet grüßt nicht zurück.

Nachtrag 12, 14:57 Uhr: McAlisters Betonlächeln, leicht gequält. Er hofft noch drauf, Wulff als Ministerpräsident zu beerben.

Nachtrag 13, 14:58 Uhr: Linke dehydriert – Eigene Kandidatin wird als Alternative gesehen, ernsthaft. Gebt ihnen Wasser, sie reden wirr!

Nachtrag 14, 15:02 Uhr: NPD-Kandidat Rennicke erhält ein respektables Ergebnis von drei Stimmen. Er rollt bestimmt das Feld von hinten auf!

Nachtrag 15, 15:15 Uhr: Zweiter Wahlgang geht gleich los, spannend spannend.

Nachtrag 16, 15:18 Uhr: Wulff noch nicht auf seinem Platz. Ein gutes Omen?

Nachtrag 17, 15:19 Uhr: Namentlicher Aufruf – das sind über 1200 Menschen! Bis das Ergebnis bekannt ist, ist die erste Amtsperiode des Präsidenten doch schon wieder rum!

Nachtrag 18, 15:23 Uhr: Wulff wollte im Alter von 4 Busfahrer werden. Da ist an ihm ein großer ÖPVN-Lenker verloren gegangen.

Nachtrag 19, 15:25 Uhr: Gauck sah vor zwanzig aus wie jemand, dem ich keinen Gebrauchtwagen abkaufen würde.

Nachtrag 20, 15:51 Uhr: Wulff gegenb Direktwahl des Buprä. Habe vor Zorn Gift und Galle gespieen und laut gebrüllt.

Nachtrag 21, 15:57 Uhr: Dafür, dass ich Twitter verachte, mache ich hier gerade genau das, was man bei Twitter so tut. Hm.

Nachtrag 22, 16:01 Uhr: Wulff unwählbar, bezeichnet Keinohrhasen und Zweiohrküken als Kult!

Nachtrag 23, 16:05 Uhr: …habe ich erwähnt, dass ich den Spaß über den Livestream der ARD mitverfolge? Nein? Dann habe ich das jetzt.

Nachtrag 24, 16:16 Uhr: ARD blendete grad ein: „Panda, Gorilla & Co“ entfällt – NEEEEEEIIIIIN! Die sollen schneller wählen, meine Lust schwindet, mir das anzutun. Kann Wulff nicht einfach verzichten?

Nachtrag 25, 16:20 Uhr: Uff, Ergebnisse gibt’s erst in einer halben Stunde. Dann beende ich diesen Liveticker mal, das hier ist ja nicht der einzige Blog, den ich pflegen muss.

Nachtrag 26, 19:42 Uhr: Was lesen meine tranigen Augen? Die Linken ziehen ihre Kandidatin zurück? Kann man etwa wieder hoffen?

Nachtrag 27, 20:31 Uhr: Ich glaube, das wird nix mehr. Gewöhnen wir uns besser daran, von einem charakterlosen Stück Pfandflasche repräsentiert zu werden.

Nachtrag 28, 20:34 Uhr: Die NPD hat den Favoriten Rennicke aus dem Rennen genommen und will Gauck wählen. Als ob die Pfeifen den Unterschied machen!

Nachtrag 29, 20:37 Uhr: Ich frage mich grad, ob Merkel wohl so arrogant war und geglaubt hat, Wulff würde es beim ersten Wahldurchgang sowieso schaffen und dann Gauck gewählt hat, damit er ob der Niederlage nicht weint?

Nachtrag 30, 20:39 Uhr: Ziehe die Frage zurück, denn das setzt ja voraus, dass Merkel ein Herz hat.

Nachtrag 31, 21:09 Uhr: Ich glaube, es ist vorüber…

Letzter Nachtrag, 21:17 Uhr: Scheiße.

Written by Quax

30. Juni 2010 at 10:27

Veröffentlicht in Politik

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